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Sehr geehrte Damen und Herren,

dieses Duo ist alles, aber nicht "normal". Unangepasst. Unkonventionell. Selbstverständlich - sie gehören ja auch zur exklusiven CITROËN Produktlinie DS. Hier ist jedes Modell ein perfekt komponiertes Stück automobiler Individualität. Der CITROËN DS3 gibt sich sportlich-exklusiv und äußerst individuell. Der CITROËN DS4 ist edel und unangepasst. Charakterlich unterschiedlich, haben beide viel gemein, mit dem sich deutlich aus der Masse abheben: Eine auffällige Designsprache, eine ungewöhnliche Architektur, eine sehr hochwertige Innenraumgestaltung und jede Menge innovativer Technologie, mit der sie den CITROËN Markenclaim "Créative Technologie" beeindruckend untermauern.

Was sie noch verbindet: Ihre Lust auf die Straße, die ihre Insassen jederzeit spüren können. Überzeugen Sie sich selbst bei einer TESTFAHRT


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Stichwörter ‘Subaru Trezia’

Diese Marke hat eine Erwartung aufgebaut. „Subaru“, sagt der Passant auf dem Parkplatz in der Innenstadt von Hannover. „Boxermotor und Allradantrieb.“ Er irrt. Der japanische Hersteller, der sich so gern als den weltweit größten Hersteller von Allradfahrzeugen darstellt, hat für seinen Minivan namens Trezia ein anderes Konzept gewählt: Reihenmotor und Frontantrieb.

Kompakt sollte der Subaru Trezia sein, leicht, sparsam und wendig. Um 0,5 Millimeter blieb die Länge unter der magischen Grenze von vier Metern. Das Leergewicht unseres Subauru Trezia 1.4 D Comfort mit dem automatisierten Getriebe liegt knapp oberhalb 1200 Kilogramm. Der Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm) wird mit 4,4 Litern auf 100 Kilometer angegeben. Der Wendekreis von 10,8 Metern entspricht dem, was bei B-Segment-Fahrzeugen üblich ist.

Das geringe Gewicht hilft dem Trezia auch in seinem bevorzugten Umfeld – der Stadt. Hier soll der Verbrauch (ebenfalls nach EU-Norm) nur auf fünf Liter pro 100 Kilometer wachsen. Auf dem flachen Land hilft außerdem die gute Aerodynamik mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,297, der also ebenfalls knapp unter einer magischen Grenze liegt. Die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h ermittelten wir mit 13 Sekunden. Auf der Autobahn erreichten wir knapp 180 km/h, und als Praxisverbrauch einen Wert knapp unter den nächsten magischen Grenze: 5,9 Liter.

Der 1,4-Liter-Diesel entwickelt 66 kW / 90 PS, die dank der leichten Karosse und dem Drehmoment von 205 Newtonmeter munter traben und spontaner antraben als vermutet. Nicht schlecht, aber auf den ersten Kilometern gewöhnungsbedürftig fanden wir das automatisierte Sechs-Gang-Getriebe (Multi-Mode-Getriebe). Rasch hat man gelernt, mit zeitigem Lupfen des Gaspedals einen sanften Gangwechsel auszulösen. Vergisst man das oder will voll beschleunigen, führt der Gangwechsel bei den Insassen zu einer deutlichen Verbeugung. Stadtfahrer werden die Automatik zu schätzen wissen. Für die bessere Comfort-Ausstattung einschließlich Multi-Mode-Getriebe und unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallrädern und ist ein Aufpreis von 1550 Euro fällig.

Als Van oder Monocab-Fahrzeug bietet der Trezia einen großen und hohen Innenraum mit ausreichend Platz für vier bis fünf Personen, einer hohen Sitzposition für alle, vielen Ablagen und einem variablen Kofferraum, der in der Comfort-Variante einen verstellbaren Boden bietet. Rastet man ihn oben ein, ergibt sich bei umgelegten Rücksitzlehnen ein ebener Laderaum mit bis zu knapp 1400 Litern. Die breite Heckklapper gibt eine niedrige Ladekante frei, so dass der Trezia leicht zu beladen ist. Allerdings ist bei Beladen Vorsicht angesagt. Wie bei vielen Japanern fällt die Zuladung beim Trezia mit rund 350 Kilogramm für maximal vier Passagiere und Gepäck sehr niedrig aus.

Urlaubsfahrten muss man also genau planen. Für den Familieneinsatz im Stadtbereich, dem eigentlichen Lebensraum des Trezia, wird diese knappe Zuladung in der Regel ausreichen. Dafür wird die Familie mit guten Sitzen und viel Lebensraum verwöhnt. Für Sporttaschen oder Einkäufe bleibt ihnen immer noch ein Kofferraum von 429 Litern, wenn alle fünf an Bord sind.

Der Fahrerarbeitsplatz wird dominiert von einem dicken, dreispeichigen Lederlenkrad mit Funktionstasten und den Schaltpaddeln fürs manuelle Schalten der Automatik. Die weiteren Bedienelemente sind in der Mittelkonsole konzentriert, die dem Fahrer auch den Gangwahlhebel griffgerecht nahebringt.

Der von den Funktionen und den Maßen her erstaunlich gute Innenraum wird aber leider optisch ausgebremst. Die Anmutung bleibt wegen der Materialwahl und besonders mit den Instrumenten im Blickfeld des Fahrers auf Billigniveau hängen. Hier bewegt sich Subaru nicht so geschickt im für das Unternehmen neuen B-Segment. Der Trend zum kleineren Fahrzeug hat anderswo längst dazu geführt, dass dem Innenraum mehr Aufmerksamkeit und ein paar Dollar mehr gewidmet werden. Absteiger aus höheren Klassen wollen einen besseren Ausblick, und Aufsteiger aus kleineren Klassen wollen schließlich auch etwas von ihrem Aufstieg sehen.

Sonst gibt es nicht zu Meckern. Der Subaru Trezia hat eine perfekte Sicherheitsausstattung, lässt sich flott und sparsam bewegen. Mit seinem breiten Lächeln wirkt er sympathisch. Dank seines langen Radstands kann er auch Fahrkomfort bieten, empfiehlt sich besonders für den Stadtverkehr aber auch für den Berufspendler mit längerer Anfahrt zum Arbeitsplatz. Dabei trägt das Preisniveau von 16 200 Euro und 19 500 Euro zu seiner Attraktivität bei. (ampnet/Sm)